Maria Montessori
     

  • Maria Montessori wird am  31.8.1870 in Chiaravalle in der italienischen Provinz Ancona geboren.
  • Sie absolviert ein Studium der Medizin und wird 1896 die erste Ärztin Italiens.
  • Für ihre Arbeit mit behinderten Kindern entwirft sie ein pädagogisches Förderprogramm und findet so zur Pädagogik.
  • Ein wesentlicher Grundgedanke ist: über eine Aktivierung der Sinne wird das geistige Potenzial der Kinder angesprochen und entwickelt.
  • Es gelingt Montessori zum Erstaunen aller, einige geistig zurückgebliebene Kinder einer Sonderschule so zu fördern, dass diese bei öffentlichen Prüfungen mit nicht-behinderten Kindern, die eine normale Schule besuchen, mithalten können.
  • Die bei ihrer Arbeit gewonnenen Erkenntnisse setzt sie künftig für die Erziehung und Bildung normal entwickelter Kinder ein.
  • Sie absolviert ihr Zweitstudium der Anthropologie.
  • Maria Montessori gründet das Casa dei Bambini (Kinderhaus) für zwei- bis sechsjährige Kinder.
  • Maria Montessori wird in wenigen Jahren zu einer weltberühmten Persönlichkeit, obwohl sie erst 1909 ihr erstes Buch mit einer Schilderung der Grundzüge ihrer pädagogischen Arbeit veröffentlicht. 
  • Maria Montessori widmet sich ab da ausschließlich der Verbreitung und Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Ideen.
  • Sie entwickelt ihre Methodik für die Primarstufe (Kinder von 6 bis 12 Jahren) weiter und führt auch religionspädagogische Themen durch.
  • Nie gibt es in ihrer Konzeption eine weltanschauliche Enge, denn ihre pädagogischen Ideen sollen allen Kindern in der Welt zugute kommen. Sie können dies, weil sie auf Einsichten über den Menschen und seine Entwicklung beruhen, die nach Montessoris weltweiten Erfahrungen in ihren Grundlagen unabhängig von kulturellen, sozialen, ethnischen oder religiösen Besonderheiten sind.
  • Maria Montessori stirbt am 6.5.1952 mitten in den Planungen einer pädagogischen Reise nach Ghana.